Archive for the ‘Medienecho’ Category

Infotag in Ursberg: Halt im Handwerk finden

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Grüne: Gefahr von Rechts ernst nehmen

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Trotz Einsparung ein energetisches Vorbild

Energetische Sanierung der Jugendbildungsstätte in Babenhausen
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Bericht über die Sitzung des Jugendausschusses mit Bezirksrätin Kirsi Hofmeister-Streit (BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN) in der Augsburger Allgemeinen am 29.09.2010.
Geschrieben von Eva Büchele

Neujahrsempfang Grüne Krumbach 07.01.2010

Neujahrsempfang Grüne Krumbach 07.01.10

Kulturausschusssitzung in Neu-Ulm

Kulturausschusssitzung Neu-Ulm

Bezirkstag in Neu-Ulm

Artikel vom 20.11.2009 in der Südwest Presse

http://www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/art4329,261824,A

„Weniger in Straßen, mehr in Menschen investieren“

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„Weniger in Straßen, mehr in Menschen“ - so stellen sich die Grünen die Investitionen im Rahmen der Konjunkturprogramme von Bund und Ländern vor.

Einschließlich der Mauteinnahmen und der beiden Konjunkturprogramme fließen nach Angaben der Grünen zusätzlich 470 Millionen Euro neben den regulären Haushaltsmitteln in den Straßenbau – nach Überzeugung der örtlichen Bundestagsabgeordneten Ekin Deligöz (Senden) ist das eine erhebliche Schieflage. „Selbst der ADAC warnt inzwischen vor dem überzogenen Straßenbau“, erklärte die Grünen-Abgeordnete im Gespräch mit der Günzburger Zeitung. Sinnvoller wäre es, in Menschen zu investieren – etwa bei der Betreuung von Kindern und Jugendlichen. Die Jugendarbeit in der Region habe noch „deutliche Schwächen“, sagt Ekin Deligöz, auch in Stadt und Kreis Günzburg sei die Jugendarbeit eher „kleinklein“, meint Kreisrat Benjamin Peschke.

„Männliche Vorbilder“
In Sozialarbeiter an den Schulen oder in Streetworker der offenen Jugendarbeit müsse mehr investiert werden, ähnlich wie in das Betreuungspersonal an Kindergärten, Horten und Grundschulen. Das Personal müsse besser ausgebildet und vor allem besser bezahlt werden, damit auch mehr Männer Berufe in solchen Einrichtungen ausüben, erklärt Ekin Deligöz: „Kleine Kinder haben viel zu wenige männliche Vorbilder.“

Richtig sei aber sicher, dass im Landkreis und in den Kommunen mit den zusätzlichen Mitteln aus den Konjunkturprogrammen verstärkt auch Sanierungsmaßnahmen zur Energieeinsparung an Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden realisiert werden sollen.

Ein richtiger Ansatz sei die beim Kreisjugendamt geplante „Koordinierte Kinderschutzstelle“. Dabei dürfe aber nicht gewartet werden, bis Meldungen über Gefährdungen des Wohls eines Kindes eingehen, so Ekin Deligöz. Notwendig sei vielmehr eine „aufsuchende Arbeit“, wie sie etwa im Landkreis Dillingen gepflegt werde. Dort werde schon kurz nach der Geburt eines Kindes den jungen Eltern noch im Krankenhaus ein Besuch abgestattet, um sich erste Eindrücke über das künftige familiäre Umfeld des Neugeborenen zu verschaffen. Die Frage sei ohnehin, so Kreisrat Peschke, was aus der Günzburger Kinderschutzstelle wird, wenn sich der Freistaat in zwei Jahren aus der finanziellen Projektförderung zurückzieht.

Mit Blick auf die Abfallwirtschaft fordern die Grünen eine wieder deutlich bessere Müllvermeidung. „Mehrweg muss vor Einweg gehen“, so Grünen-Bezirksrätin Kirsi Hofmeister-Streit. Gelber Sack oder Gelbe Tonne hätten sicher den Vorteil, dass weniger mobile Menschen ihre Plastikabfälle bequem an der Haustür abholen lassen können, so Ekin Deligöz. Auch wandere beim bisherigen Bring-System sicher mancher Wertstoff aus Gründen der Bequemlichkeit in die Hausmülltonne. Das Müllbewusstsein leide aber vermutlich beim Hol-System. Eine Variante wäre, Verpackungsmaterial nach dem Einkauf gleich in Container bei den Supermärkten zu werfen, so die Grünen.

Günzburger Zeitung, 21.02.2009

Interkultureller Dialog

Nördlingen (heja) – Vor allem um „Migration“ ging es beim Neujahrsempfang des Kreisverbands Donau-Ries von Bündnis 90/Die Grünen, der in der Nördlinger Gaststätte an der Berger Wiese stattfand. Eingeladen waren neben Birgit Kögl, die über ihre Arbeit als Beauftragte für die Integration jugendlicher Zuwanderer in Nördlingen sprach, die russlanddeutsche Kindertanzgruppe „Konfetti“, die mit ihrem temperamentvollen und gekonnten Auftritt einen gelungenen kulturellen Akzent setzte.

Außerdem stellten sich in Nördlingen der frisch gekürte Bundestagskandidat der Grünen, Albert Riedelsheimer, und die Bezirksrätin Kirsi Hofmeister-Streit vor. Nicht zuletzt freute sich die stellvertretende Vorsitzende des Ortsverbands Andrea Eireiner, Vertreter des islamischen Kulturvereins Nördlingen in der ansonsten eher kleinen Runde begrüßen zu können.

Projekt mit Zuwanderern

Die russlanddeutschen Spätaussiedler und die türkisch stämmigen Mitbürger seien die beiden größten Migrantengruppen in Nördlingen, stellte Birgit Kögl (Diakonisches Werk Donau-Ries) ihren Arbeitsbereich im Rahmen des Projekts zur Integration jugendlicher Zuwanderer in Nördlingen vor. Neben diesem Projekt biete die Diakonie außerdem Migrations- sowie Asylberatung an. „Ganz besonders schwierig ist hier das Thema der Integration von Asylsuchenden und Flüchtlingen, da ja hier gar keine Integration gewünscht ist“, sagte sie. In der offenen Jugendarbeit, in der sie tätig sei, finde nun schon seit drei Jahren zweimal in der Woche ein Treffen mit russlanddeutschen Jugendlichen im Nördlinger Juze statt. Dort seien beispielsweise Projekte zur Aids- und Suchtprävention oder aber jüngst ein Projekt zur politischen Bildung gestartet. Darüber hinaus würden jugendliche Zuwanderer durch Einzelförderungen, insbesondere Sprachförderungen sowie durch die Hausaufgabenbetreuung angesprochen. „Zum Brückenschlagen in die einheimische Gesellschaft freuen wir uns jederzeit über Leute, die uns helfen“, lud Kögl zur Mitarbeit ein.

Beruflich hat als „Vormund für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge beim Katholischen Jugendsozialwerk in München“ der Bundestagskandidat der Grünen im Kreis, Albert Riedelsheimer, mit dem Thema Migration zu tun. Der 42-Jährige stellte sich in Nördlingen vor und umriss seine politischen Ziele in den Bereichen der Integration, Sozial- und Menschenrechtspolitik sowie der Klimaschutz- und Verkehrspolitik. Bereits seit Jahren sei er zudem als Sprecher und Projektreferent des „Bundesfachverbands Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V.“ mit Lobbyarbeit auf Bundesebene vertraut.

„Jeder von uns ist aufgefordert, Kontakte mit Menschen fremder Kulturen zu knüpfen“, erinnerte die Grünen-Bezirksrätin Kirsi Hofmeister-Streit daran, dass der interkulturelle Dialog Aufgabe aller sei.

Rieser Nachrichten, 11.01.2009